Langsam gekochtes Short-Rib-Ragù

By Emma | Last modified on Nov 21, 2025

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Einleitung

Dieses Ragù vereint zarte Short Ribs, die über Stunden geschmort werden, mit aromatischer Tomatensoße, Rotwein und Kräutern – ein Gericht voller Tiefe, das Komfort und Eleganz verbindet. Ideal für entspannte Sonntagsessen, bei dem der Ofen oder der Schongarer die Arbeit übernimmt und du später mit einem herzhaften, luxuriösen Ergebnis belohnt wirst.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Zartes Fleisch: Das Slow-Cooking sorgt dafür, dass die Short Ribs praktisch auf der Gabel zerfallen.
  • Intensive Aromen: Tomaten, Zwiebeln, Rotwein und Kräuter verschmelzen zu einer reichhaltigen, komplexen Soße.
  • Vielseitig: Das Ragù passt zu Pasta, Polenta, Kartoffelpüree oder knusprigem Brot.
  • Wenig Aufwand: Die Vorbereitung ist einfach, der Rest erledigt der Topf oder Slow Cooker.

Zutaten (für ca. 6–8 Portionen)

  • 1,5–2 kg Short Ribs (Rinder-Rippen)
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Mehl zum Bestäuben
  • 2–3 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Möhren, in Scheiben oder Würfel geschnitten
  • 2 Stangen Sellerie, fein gewürfelt
  • 3–4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 150 ml Rotwein
  • 800 ml passierte Tomaten (oder stückige Tomaten, je nach Geschmack)
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL brauner Zucker (optional, um die Säure zu mildern)
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • Frischer Thymian (ein paar Zweige)
  • Optional: ein paar Chiliflocken für leichte Schärfe

Zubereitung – Schritt für Schritt

  1. Short Ribs vorbereiten
    Die Short Ribs mit Salz und Pfeffer würzen und leicht mit Mehl bestäuben. Das Mehl dient dazu, später die Soße sämiger zu machen.
  2. Anbraten
    In einem schweren Bräter oder einer Schmorpfanne das Olivenöl erhitzen. Die Short Ribs von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Dann herausnehmen und beiseitestellen.
  3. Gemüse anschwitzen
    In derselben Pfanne Zwiebeln, Möhren und Sellerie anbraten, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, bis er duftet.
  4. Ablöschen
    Den Rotwein in die Pfanne gießen, gut umrühren und mit einem Holzlöffel die braunen Röstaromen vom Pfannenboden lösen. Den Wein einige Minuten einkochen lassen, damit der Alkohol verdampft und der Geschmack konzentriert wird.
  5. Soße aufbauen
    Passierte Tomaten, Rinderbrühe und Tomatenmark in die Pfanne geben, gut verrühren. Den Zucker hinzufügen, falls verwendet, um die Säure auszugleichen.
  6. Short Ribs zurück in den Topf
    Die angebratenen Short Ribs in die Soße legen. Rosmarin, Thymian und Lorbeerblätter dazugeben. Die Hitze so reduzieren, dass die Soße nur noch simmert.
  7. Schmoren
    Den Deckel aufsetzen und das Ragù mindestens 3–4 Stunden auf sehr niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist und die Soße eingedickt. Alternativ kannst du einen Slow Cooker verwenden: Auf „Low“ etwa 6–8 Stunden garen.
  8. Finale Abschmecken
    Kurz vor dem Servieren Kräuterzweige entfernen, die Soße probieren und ggf. mit Salz, Pfeffer oder einer Prise Zucker nachwürzen.
  9. Servieren
    Das Ragù mit der Sauce über Pasta (z. B. Tagliatelle oder Pappardelle), Polenta oder Kartoffelpüree geben. Mit frisch geriebenem Parmesan und etwas frischem Thymian garnieren.

Serviervorschläge

  • Pasta: Breite Nudeln wie Pappardelle oder Fettuccine sind ideal, um die reichhaltige Soße aufzunehmen.
  • Polenta: Cremige Polenta eignet sich hervorragend als Basis, besonders zu dem intensiven Geschmack des Ragù.
  • Brot: Frisches Rustikales Brot oder Ciabatta zum Auftunken der Soße.
  • Beilage: Ein grüner Salat mit Vinaigrette bringt Frische als Ausgleich zur schweren Soße.

Tipps & Tricks

  • Anbratzeit ist wichtig: Ein kräftiges Anbraten der Short Ribs ist der Schlüssel für tiefen Geschmack.
  • Langsam garen: Je länger das Ragù bei niedriger Hitze schmort, desto zarter wird das Fleisch und desto intensiver die Aromen.
  • Kräuter richtig dosieren: Frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian geben viel Aroma – aber nicht zu früh entfernen, damit das Ragù nicht zu bitter wird.
  • Soße binden: Falls die Soße zu dünn ist, nimm den Deckel in den letzten 30 Minuten ab oder rühre einen Teelöffel Speisestärke in etwas kaltem Wasser an und füge es hinzu.
  • Reste aufbewahren: Ragù schmeckt oft noch besser am nächsten Tag, wenn die Aromen Zeit hatten, sich zu intensivieren. In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2–3 Tage haltbar.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ich andere Fleischstücke statt Short Ribs verwenden?
Ja, du kannst auch Rinderbrust oder dicke Rinder-Schmorstücke nutzen. Die Garzeit kann sich jedoch ändern.

2. Geht das Ragù auch ohne Rotwein?
Ja. Ersetze den Rotwein durch zusätzliche Brühe und einen Spritzer Balsamico-Essig, um Tiefe zu erzeugen.

3. Kann ich das Ragù einfrieren?
Ja, es lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten portionsweise in Gefrierbehälter geben und bei Bedarf auftauen und erhitzen.

4. Wie bekomme ich eine dickere Soße hin?
Entweder den Deckel in den letzten 30 Minuten abnehmen, damit die Flüssigkeit reduziert, oder etwas Speisestärke in kaltem Wasser auflösen und einrühren.

5. Welche Pasta passt am besten?
Breite, flache Nudeln wie Pappardelle, Fettuccine oder sogar Rigatoni sind ideal, weil sie die dicke Ragù-Soße gut aufnehmen.

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