Einleitung
Dieses Gericht bringt das Beste aus der japanischen Küche in deine heimische Küche: dünn geklopftes Hähnchenfilet wird mit knusprigem Panko‑Paniermehl ummantelt und goldbraun ausgebacken. Außen herrlich knusprig, innen saftig — dazu eine würzige Sauce und eventuell Reis oder Salat. Ideal fürs Wochenende oder wenn du einfach Lust auf etwas Besonderes hast.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Die Panko‑Panade sorgt für eine beeindruckende Knusprigkeit, die sich vom klassischen Schnitzel abhebt.
- Durch das flach geklopfte Hähnchenfilet garen die Stücke gleichmäßig und schnell — ermöglicht Genuss ohne lange Vorbereitung.
- Vielseitig: Ob traditionell mit Reis und Krautsalat, im Sandwich oder in einer Bowl – das Gericht lässt sich entsprechend deiner Stimmung anpassen.
Zutaten (für ca. 4 Portionen)
- 4 Hähnchenbrustfilets (ohne Haut, entbeint)
- Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- ½ Tasse Mehl
- 2 Eier, verquirlt
- 1 ½ Tassen Panko‑Paniermehl
- Öl zum Braten (z. B. Pflanzenöl oder Rapsöl)
- Optional: Sauce deiner Wahl (z. B. japanische Katsu‑Sauce)
- Beilagen nach Wahl: Reis, Krautsalat, Zitronenscheiben
Zubereitung – Schritt für Schritt
- Die Filets trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann entweder längs halbieren oder mit einem Fleischklopfer flach klopfen, sodass eine gleichmäßige Dicke entsteht.
- Drei Schalen vorbereiten: In die erste das Mehl, in die zweite die verquirlten Eier, in die dritte das Panko‑Paniermehl.
- Die Filets zuerst im Mehl wenden (überschüssiges Mehl abklopfen), dann in den Eiern tauchen, schließlich in dem Panko‑Paniermehl wenden und gut andrücken, damit die Panade ordentlich haftet.
- In einer großen Pfanne ausreichend Öl erhitzen (ca. 2 – 3 cm hoch). Das Öl sollte heiß genug sein (ideal etwa 170‑180 °C), damit die Panade knusprig wird, ohne zu stark aufzusaugen.
- Die panierten Filets je Seite etwa 3‑5 Minuten braten, bis sie goldbraun sind und das Fleisch durchgegart ist (Kerntemperatur ca. 75 °C). Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Sofort servieren – mit Reis oder Salat, etwas Zitrone und ggf. ein wenig Sauce darüber.

Serviervorschläge
- Klassisch: Weißer Reis + fein geschnittener Krautsalat + Zitronenscheibe.
- Alternative: Das Hähnchen in Streifen schneiden, in einem Sandwich oder Wrap verwenden.
- Für Gäste: Kleine Portionen mit einer Auswahl an Dips – individuelle Teller machen Freude.
Tipps & Tricks
- Verwende Panko‑Paniermehl – im Vergleich zu herkömmlichem Paniermehl liefert es eine luftigere, knusprigere Kruste.
- Achte darauf, dass das Öl nicht zu niedrig temperiert ist – sonst wird die Panade fettig statt knusprig.
- Nach dem Braten: Auf einem Gitter statt auf Papier abkühlen lassen – so bleibt die Unterseite knuspriger.
- Für eine etwas leichtere Variante: Anstatt tiefer zu frittieren, kannst du das Hähnchen auch im Ofen backen mit etwas Sprühöl – Ergebnis ist etwas anders, aber ebenfalls gut.
Varianten & Optionen
- Im Ofen gebacken: Die panierten Filets auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Sprühöl bedecken und bei ca. 200 °C etwa 20‑25 Minuten backen, bis die Panade goldbraun ist.
- Sandwich‑Version: Das fertig gebratene Hähnchen in ein Brötchen legen, dazu Salat und Sauce – ergibt „Katsu‑Sando“.
- Low‑Carb‑Option: Die Panade mit gemahlenen Mandeln oder zerdrückten Cornflakes mischen und das Hähnchen in der Pfanne mit wenig Öl braten.
- Extra würzig: Eine Prise Chili oder Knoblauchpulver zur Panade geben – so bekommt das Gericht mehr Tiefe.
Häufige Fragen (FAQ)
→ Kann ich auch Hähnchenschenkel statt Brust verwenden?
Ja – Hähnchenschenkel (ohne Knochen) funktionieren ebenfalls gut und bleiben oft saftiger. Die Garzeit ggf. etwas anpassen.
→ Muss ich tief frittieren?
Nein – Eine einfache Brat‑ oder Flachfritteuse reicht. Wichtig ist eine ausreichende Ölmenge und richtige Temperatur, damit die Panade knusprig wird.
→ Wie verhindere ich, dass die Panade abgeht?
Gut andrücken, nicht zu früh wenden, und das Hähnchen vor dem Panieren trocken tupfen – das reduziert Feuchtigkeit.



