Einleitung
Dieser Miso-Lachs ist eine elegante Verbindung aus saftigem Lachsfilet und einer dunklen, leicht süßlich-salzigen Miso-Marinade – inspiriert von der japanischen Küche und doch leicht zuhause umzusetzen. Außen karamellisiert und aromatisch, innen zart und saftig – so gelingt dieses Gericht mit Charme und Geschmack.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Die Miso-Paste bringt eine tiefe Umami-Note und rundet den Geschmack von Lachs wunderbar ab.
- Die Marinade ist relativ schnell zusammengerührt, und das Ergebnis wirkt luxuriös und hochwertig.
- Perfekt als Hauptgericht zu einem besonderen Abendessen oder wenn du dir etwas Besonderes gönnen möchtest.
Zutaten (für etwa 4 Portionen)
- 4 Lachsfilets (je ca. 150-200 g, mit Haut oder ohne)
- 2 EL weiße oder helle Miso-Paste
- 1 EL Mirin (japanischer süßer Reiswein)
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Sesamöl (geröstet)
- Optional: 1 EL Honig oder brauner Zucker (für leicht süßliche Note)
- Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Optional Garnitur: fein geschnittene Frühlingszwiebeln, gerösteter Sesam
Zubereitung – Schritt für Schritt
- Die Lachsfilets trocken tupfen und mit etwas Salz und Pfeffer rundherum würzen.
- Die Marinade vorbereiten: Miso-Paste, Mirin, Sojasauce, Sesamöl (und ggf. Honig oder Zucker) miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Die Filets in eine flache Schale legen und die Marinade über die Fleischseite geben, sodass das Lachsfilet gut bedeckt ist. Mindestens 30 Minuten marinieren, besser 1 Stunde im Kühlschrank.
- Den Ofen auf etwa 200 °C (Umluft ca. 180 °C) vorheizen oder Grillfunktion bereitstellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Filets mit der Hautseite nach unten (falls mit Haut) auf das Blech legen. Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit nichts verbrennt.
- Im Ofen etwa 10-12 Minuten garen, bis der Lachs im Inneren noch leicht glasig ist und außen eine goldbraune Kruste entstanden ist. (Je nach Dicke kann es 12-15 Minuten dauern.)
- Kurz ruhen lassen (1-2 Minuten), dann mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen und heiß servieren.

Serviervorschläge
- Mit gedämpftem Jasmin- oder Basmatireis und etwas gedünstetem Brokkoli oder grünen Bohnen.
- Ein leichter Salat mit Gurke und Sesam-Dressing passt hervorragend dazu.
- Auch mit gebratenen Zuckerschoten oder einem asiatischen Gurken-Minz-Salat als Beilage ideal.
Tipps & Tricks
- Achte darauf, dass die Filets nicht zu dick sind – etwa 2,5 cm ist ideal, damit sie gleichmäßig garen.
- Überschüssige Marinade kannst du vor dem Garen abstreifen, damit nichts verbrennt.
- Wenn dein Ofen eine Grillfunktion hat, kannst du die letzten ein bis zwei Minuten nutzen für eine stärkere Kruste, aber achte auf Verbrennung.
- Die Hautseite beim Garen nach unten lassen (falls mit Haut) – das schützt das Fleisch und sorgt für besseren Geschmack und Textur.
Varianten & Optionen
- Mit Gemüse-Untermalung: Würfel von Karotte, Zucchini oder Aubergine mit auf das Blech legen und mitgaren.
- Leichte Variante: Statt Honig/Zucker nur Miso, Mirin und Sojasauce verwenden – reduziert den süßen Anteil.
- Schärferer Stil: Ein Hauch Chiliflocken oder geriebener Ingwer in der Marinade bringt mehr Kick.
- Low-Carb-Option: Statt Reis Blumenkohlreis servieren – Geschmack bleibt, Kohlenhydrate reduziert.
Häufige Fragen (FAQ)
→ Kann ich tiefgefrorenen Lachs verwenden?
Ja – vollständig auftauen lassen, trocken tupfen und dann wie angegeben marinieren.
→ Wie erkenne ich, ob der Lachs gar ist?
Wenn das Fleisch außen gut gegart aussieht, sich leicht mit der Gabel teilen lässt und innen noch leicht rosa ist – dann ist er saftig. Zu langes Garen vermeidet man, damit er nicht trocken wird.
→ Wie lange kann ich die Marinade lassen?
30 Minuten bis maximal 1 Stunde reichen aus – länger kann durch den Salz- und Geschmackseintrag der Miso-Paste kontraproduktiv werden.



