Crawfish Étouffée – Würziges Louisiana-Comfort-Food

By Emma | Last modified on Nov 12, 2025

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Einleitung

Erlebe ein Stück Cajun-Küche direkt in deiner Küche: saftige Krebs­schwänze (Crawfish) in einer reichhaltigen, buttrigen Roux-Sauce, verfeinert mit Zwiebeln, Paprika, Sellerie und Knoblauch. Serviert auf heißem Reis entsteht ein Gericht voller Aromen, Wärme und Heimatgefühl.

Warum du dieses Gericht lieben wirst

  • Der Name „Étouffée“ bedeutet wörtlich „erstickt“ oder „untergedrückt“ – gemeint ist damit das Gemüse- und Meeresfrüchte-Gemisch, das in einer dicken, aromatischen Sauce „erschlagen“ wird.
  • Durch die Roux-Basis (Butter und Mehl) wird eine reichhaltige Textur erreicht, die das Fleisch der Crawfish perfekt ergänzt.
  • Die Kombination aus Zwiebel, Paprika und Sellerie – bekannt als die Cajun-„heilige Dreifaltigkeit“ – sorgt für unverwechselbares Aroma.
  • Ideal als sättigendes Hauptgericht mit Herz, das sowohl Sonntagsessen als auch Grillabend-Alternative sein kann.

Zutaten (für ca. 4 Portionen)

Für die Sauce & Basis:

  • 60 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 1 Zwiebel (mittelgroß), fein gewürfelt
  • 1 grüne Paprika, gewürfelt
  • 2–3 Stangen Sellerie, gewürfelt
  • 3–4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 600 ml Hühnerbrühe oder Meeresfrüchte-Brühe
  • 1 TL Paprikapulver
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer (oder nach Geschmack)
  • 1–2 TL Cajun-Gewürzmischung (oder Creole-Gewürz)
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 450–500 g gekochte Krebs­schwänze (Crawfish-Tails)

Für die Beilagen & Garnitur:

  • 400 g gekochter weißer Reis
  • Frisch gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebeln zur Garnitur
  • Optional: etwas heiße Sauce zum Nachwürzen

Zubereitung – Schritt für Schritt

  1. Butter in einem großen Topf oder Dutch Oven bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Mehl einrühren und unter ständigem Rühren eine Roux bilden – bis sie eine hell-karmelige Farbe hat.
  2. Zwiebel, Paprika und Sellerie hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich wird. Dann den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
  3. Brühe langsam unter Rühren zur Roux-Gemüse-Mischung geben, bis eine glatte, sämige Sauce entsteht. Paprika, Cayenne, Cajun-Gewürz, Salz und Pfeffer einrühren und die Sauce leicht köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  4. Die Krebs­schwänze einrühren und nur wenige Minuten erhitzen, bis sie gut durchgewärmt sind – nicht zu lange, damit sie saftig bleiben.
  5. Reis auf Teller verteilen, die Crawfish-Sauce großzügig darüber geben. Mit frisch gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebeln bestreuen. Sofort servieren.

Serviervorschläge

  • Vollständige Mahlzeit mit einem kleinen grünen Salat, der Frische bringt.
  • Knuspriges Bauernbrot oder Maisbrot als Beilage – ideal zum Auftunken der Sauce.
  • Für Gäste: In kleine Schalen Portionen anrichten, sodass jeder seinen Reis und die Sauce nach Belieben kombiniert.

Tipps & Tricks

  • Sorge dafür, dass die Roux nicht anbrennt – bei zu hoher Hitze wird sie bitter. Rühren ist wichtig.
  • Die Sauce sollte eine schöne sämige Konsistenz haben – falls sie zu dick ist, etwas Brühe nachgießen; ist sie zu dünn, kurz ohne Deckel einkochen.
  • Crawfish-Tails erst ganz zum Schluss erwärmen – so bleiben sie zart.
  • Der Geschmack gewinnt, wenn du einen Teil der Gemüsewürfel etwas früher anschwitzt, sodass leichte Röstaromen entstehen.

Varianten & Optionen

  • Mit Garnelen statt Crawfish: Verwende Garnelen als Alternative – gleiche Sauce, andere Meeresfrüchte.
  • Tomaten-Creole-Version: Einen kleinen Anteil gehackter Tomaten zur Sauce geben – ergibt leichte Säure und Farbe.
  • Mildere Variante: Cayenne und Cajun-Gewürz reduzieren – ideal, wenn du es nicht scharf möchtest.
  • Low-Carb: Statt Reis Blumenkohlreis oder Zoodles (Zucchini-Nudeln) verwenden – Geschmack bleibt gleich stark.

Häufige Fragen (FAQ)

→ Kann ich gefrorene Crawfish verwenden?
Ja – gut auftauen lassen, eventuell Flüssigkeit abtropfen, dann wie angegeben verwenden.
→ Was bedeutet „Crawfish Tail Meat“?
Damit ist das Fleisch der Schwanzstücke der Krebsart gemeint – bereits vorbereitet und oft verpackt erhältlich.
→ Wie erkenne ich, ob die Sauce richtig ist?
Sie sollte dickflüssig wie eine Gravy sein, gut am Reis haften, aber nicht klumpig oder wässrig wirken.

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